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Wetterkatastrophen - Stürme und Fluten im Südwesten

Donnerstag, 22.12.2016 22:45 Uhr
SR
Donnerstag
22.12.2016
22:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Das Jahr 2015 hat einen Jahrhundertsommer mit sich gebracht und den Hitzerekord auf 40,3 Grad im Schatten hochgetrieben. Der bis dahin gültige Wert wurde im Rekordsommer 2003 aufgestellt. 2013 dagegen stellte ein Wetterereignis im Kreis Reutlingen einen Negativ-Rekord auf: mit 3,6 Milliarden Euro den bis dahin größten Hagelschaden für deutsche Versicherungen.
"Geschichte im Südwesten" erinnert an die Wetterkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Wie haben die Menschen Hitze, Kälte und Orkane erlebt? Meteorologe Sven Plöger erläutert, warum das Wetter jeweils verrücktspielte. Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews lassen die Katastrophen wieder lebendig werden. Unvergesslich sind der Sturm "Wiebke" vor 25 Jahren und der Sturm "Lothar" vor 16 Jahren. Auch sintflutartige Regenfälle sorgten im Südwesten für Schlagzeilen: Etwa als sich 2008 Wassermassen durchs Killertal am Rand der Schwäbischen Alb wälzten. Die Feuerwehr musste hilflos zusehen, wie die Flut Häuser unterspülte, Autos wegschwemmte und drei Frauen ertranken.
Aber die Geschichte der Unwetter ist nicht nur eine Geschichte über Not und Naturgewalten, sondern auch über Solidarität und nachbarschaftliche Hilfe. Und die Katastrophen können sogar Nationen wieder zusammenbringen, wie die Kältewelle 1963 am zugefrorenen Bodensee. Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews wechseln sich ab mit Einschätzungen des Meteorologen Sven Plöger. Er erklärt, warum das Wetter jeweils verrückt spielte.
Reihe: Geschichte im Südwesten

Autor: Winfried Lachauer, Bernd Schmitt\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 22.12.2016 um 22:45 Uhr auf SR.