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Thema: Rückkehr der Waldtiere

Moderation: Klaus Weber
Samstag, 26.11.2016 13:00 Uhr
Phoenix
Samstag
26.11.2016
13:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Entdeckung von Braunbär Bruno glich einer Sensation, denn eigentlich galten Bären in Deutschland als ausgestorben und er war der erste seiner Art seit 171 Jahren. Naturschutzorganisationen prophezeien: Die Zahl der Bären, die nach Deutschland kommen, könnte mit Anstieg der Population der Tiere in den Alpen steigen. Mit Auswilderungsmaßnahmen kehren auch andere fast ausgerottete oder bedrohte Wildtierarten wie Luchs und Wildkatze erfolgreich zurück.
Die Rückkehr der Wildtiere ist eine Entwicklung, die nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zu erkennen ist. Das belegt eine aktuelle Studie, die Wissenschaftler in London kürzlich veröffentlichten.
So gibt es in den Wäldern Brandenburgs wieder Wölfe, im Rothaargebirge die Wisente. Auch Kraniche, Seeadler und Biber können Waldspaziergänger in deutschen Wäldern wieder entdecken. Die Gründe sind dabei vielfältig. Gezielte Zucht- und Schutzprogramme helfen Naturschützern bei der Wiederansiedlung. Experten sehen auch den verbesserten Umweltschutz als einen ausschlaggebenden Faktor für die Rückkehr der Wildtiere auf zwei oder vier Pfoten.
Was kann man von erfolgreichen Beispielen in Tierparks bei der Auswilderung lernen? Welche Ansätze im Naturschutz helfen Waldtieren bei ihrer Rückkehr? Wie nützlich sind Umweltprogramme für die Naturschützer? Welche Chancen haben bedrohte Arten bei der Ansiedlung?
phoenix-Moderator Klaus Weber spricht im Nationalpark Eifel mit Karl Fischer (Greifvogelstation Hellenthal), Horstmar Schone (Revierleiter, Landesbetrieb Wald und Holz NRW) und Klaus Peter Drees (Experte für Wildtiere/ Wildpark Gangelt).

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 26.11.2016 um 13:00 Uhr auf Phoenix.