Millionen Menschen flüchteten bis zum Mauerfall in den Westen. Aber die Flucht in den Osten, in die damalige DDR? Ein eher unbekanntes Stück Zeitgeschichte.
Mehr als 200 NATO-Soldaten desertierten in den Osten. Sie brachen aus verschiedenen Gründen die Brücken zu ihrer Heimat ab: traumatische Erlebnisse im Korea-Krieg, Furcht vor einem Einsatz in Indochina, um rassistischen Anfeindungen zu entkommen.
Einige flohen nach einem Streit mit Vorgesetzten, nach Straftaten oder auch mal unter kräftigem Alkoholeinfluss. Einige boten dem Militär und den Geheimdiensten ihr Wissen an. Die DDR-Behörden ließen die Deserteure an einem Ort zusammenwohnen, um sie besser im Blick zu haben.
Film von Dietrich Duppel
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 26.11.2016 um 08:00 Uhr auf Phoenix.