Heute schlagen Forscher ein neues Kapitel bei der Erforschung des Polarlichts auf: Mit einem Hightech-Observatorium gut 1000 Kilometer vom Pol entfernt auf dem norwegischen Archipel Svalbard wollen sie das Phänomen mit modernsten Methoden genauer untersuchen.
Wolfgang Würkers Film erzählt von alten und neuen Gespensterjägern. Vor allem erzählt er von der wechselvollen Geschichte des leidenschaftlichen Entdeckers Kristian Birkeland, von wissenschaftlichen Höhenflügen und Niederlagen, von persönlichen Triumphen und Tragödien. Mit Dokumentarbildern, opulenten Inszenierungen an Originalschauplätzen und aufwändigen Computeranimationen zeigt der Film, wie die magischen Leuchterscheinungen entstehen und wie beschwerlich es einst war, das mysteriöse Geschehen zu verstehen.
Vom Walkürenritt bis zum Hightech-Observatorium spannt sich der Bogen, dem "Terra X" folgt. Unter der Überschrift die "Jagd nach dem Himmelsfeuer" geht es in der ZDF-Reihe um das Faszinosum Nordlicht.
Die Wikinger glaubten, das Nordlicht sei ein Zeichen der Götter und stamme von den schimmernden Rüstungen der Walküren, die nach einer geschlagenen Schlacht über den Himmel ritten. Die wissenschaftliche Erklärung ist hingegen kaum 100 Jahre alt: Der norwegische Forscher Kristian Birkeland kam durch seine Beobachtungen in der Arktis dahinter, dass ein Strom aus elektrisch geladenen Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den Himmel zum Leuchten bringt. Doch das widersprach der damaligen Vorstellung vom Universum als leerem Raum.
Die Dokumentation "Jagd nach dem Himmelsfeuer" erinnert an den leidenschaftlichen Forscher Kristian Birkeland und zeigt in atemberaubenden Bildern, wie die magischen Leuchterscheinungen entstehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 15.11.2016 um 00:45 Uhr auf Phoenix.