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Das kann doch nicht so schwer sein

Klaas und Henning – unfreiwillig bei der Feuerwehr - ARD-Themenwoche 2016: "Zukunft der Arbeit"
Samstag, 05.11.2016 17:30 Uhr
NDR
Samstag
05.11.2016
17:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

In ganz Norddeutschland haben immer mehr Gemeinden ein ernstes Problem: Vielen freiwilligen Feuerwehren fehlt es mehr und mehr an tatkräftigen Feuerwehrleuten. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, aber die Lösung ist klar: die Feuerwehr braucht dringend Nachwuchs.
Und wer wäre besser geeignet, dieses Problem in Angriff zu nehmen, als die beiden hauptamtlichen NDR Hochstapler Henning Nasse und Klaas Butenschön? Genau genommen: vermutlich jeder! Doch weil ihre Redaktion einmal dringend Ruhe von den beiden Selbstüberschätzungs-Weltmeistern brauchte, hat sie Henning und Klaas dennoch ins niedersächsische Brackel geschickt, um der freiwilligen Feuerwehr bei ihrem akuten Nachwuchsproblem zu helfen.
Allerdings sollen sie dieses Mal mit ihrer "Das kann doch nicht so schwer sein"-Mentalität gehörig auf die Nase fallen. Auch wenn die beiden das so nie zugeben würden. Henning Nasse und Klaas Butenschön sind die beiden plauzigen und liebenswert naiven Kindsköpfe aus der extra 3-Redaktion. Sie laufen in "Das Kann Doch Nicht So Schwer Sein" blind drauf los, probieren aus, lernen Land und Leute kennen - und leider auch ziemlich oft die Welt des Schmerzes. So ist das eben, wenn man die Klappe zu weit aufreißt. Aber es macht immer wieder großen Spaß, ihnen beim Scheitern zuzusehen - egal, ob beim Ringreiten, beim Trachtentanz oder wie in diesem Fall, bei der Rettung der Feuerwehr.
ARD-Themenwoche 2016: "Zukunft der Arbeit"
"Zukunft der Arbeit" ist der Titel der ARD-Themenwoche 2016, die in diesem Jahr vom Hessischen Rundfunks (hr), vom Saarländischen Rundfunk (SR) und von Radio Bremen verantwortet wird. Eine Woche lang, vom Sonntag, 30. Oktober, bis Samstag, 5. November, beleuchten Sendungen im Ersten, in allen dritten Programmen und in den Partnerprogrammen der ARD, im Radio und im Internet die unterschiedlichen Facetten der digitalen Arbeitswelt und wie sich die Menschen heute und morgen über ihre berufliche Tätigkeit definieren.
Wer sind die Gewinner und Verlierer?
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen. Digitalisierung und Globalisierung schreiten unaufhaltsam voran. Die klassische Erwerbsarbeit des Industriezeitalters verliert an Bedeutung. "Industrie 4.0", "Sharing-Ökonomie" oder "Cloud-Working" heißen die Schlagworte. Das "Internet der Dinge" wird schon bald Produkte aus dem 3D-Drucker möglich machen, individueller und billiger als heute. Software wird Sachbearbeiter in den Büros ersetzen, Automaten werden sich selbst optimieren. Neue Plattformen und Netzwerke machen bereits jetzt jeden Autobesitzer potentiell zum Billig-Taxi-Anbieter und jeden Wohnungsbesitzer zum Vermieter von Gästezimmern. Aber wer sind bei all diesen Veränderungen eigentlich Gewinner und Verlierer?
Der Stellenwert von Arbeit
Und wie verändern sich der gesellschaftliche und der persönliche Stellenwert von Arbeit? Arbeit wird mit Geld entlohnt. Doch entspricht der Lohn auch der Leistung? Das monatliche Einkommen eines Bankers ist weit höher als das einer Altenpflegerin, ein Immobilienmakler verdient mehr als ein Konditor, eine Hausfrau bekommt gar keinen Lohn. Andere wiederum vermehren ihr Vermögen, ohne dafür zu arbeiten. Immer häufiger wird gefragt: Ist das gerecht? Wer und was bestimmen eigentlich heute und in Zukunft den Wert der Arbeit in unserer Gesellschaft?
Die ARD-Themenwoche 2016 beschreibt die "Zukunft der Arbeit" nicht als technologische Vision, sondern stets mit dem Blick auf den Wert der eigenen Arbeit: Welchen Stellenwert hat meine Arbeit? Was passiert mit meinem Arbeitsplatz? Wie verdiene ich morgen mein Geld? Was müssen unsere Kinder heute lernen, um in der zukünftigen Arbeitswelt zu bestehen? Wer sorgt dafür, dass unsere Arbeitsgesellschaft nicht auseinanderfällt?
Diesen Fragen gehen die Programme der ARD eine Woche lang aus unterschiedlichen Blickwinkeln nach - in Spielfilmen und Fernseh-Dokumentationen, in aktuellen Radioprogrammen und in Ratgeber-Sendungen und mit einem umfangreichen Dossier im Netz.

Produktion: Marco Dietzen\nAutor: Klaas Butenschön, Henning Nasse\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 05.11.2016 um 17:30 Uhr auf NDR.