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Frontfrau

Deutschlands erste Verteidigungsministerin
Donnerstag, 13.10.2016 16:00 Uhr
Phoenix
Donnerstag
13.10.2016
16:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Ursula von der Leyen will, dass die Deutschen mehr Verantwortung übernehmen in den Krisenregionen dieser Welt. Was genau aber meint sie damit? Und wie soll das gehen, wo sich doch bereits nach wenigen Monaten ihrer Amtszeit das Ausrüstungsdesaster in seinem ganzen Ausmaß zeigt? Ihre Entscheidung, die Unternehmensberaterin Katrin Suder zur Staatssekretärin für Rüstungsprojekte zu ernennen, sorgte für Irritationen im Ministerium. Denn Suder soll aufräumen im hochkomplexen und skandalträchtigen Rüstungs- und Beschaffungswesen. Von der Leyens Tempo ist atemberaubend - wer nicht mitkommt, bleibt auf der Strecke. Die umstrittene Verteidigungsministerin kämpft an vielen Fronten. Zu vielen? Weiß sie, die Ärztin, Mutter, Sozialpolitikerin genug von den Anforderungen des Soldatenlebens? Ursula von der Leyen polarisiert - und scheint allzu viel zu versprechen. Ihr wird Selbstinszenierung vorgeworfen. Instrumentalisiert sie die Medien - oder spielen die Medien mit ihr? Hat sie inzwischen gelernt, ihre Partei mitzunehmen?
Wenn sie Erfolg hat mit ihren Reformen, dann rückt sie auf als Nummer 2 hinter Merkel. Die preisgekrönte Filmemacherin Gesine Enwaldt blickt hinter die Kulissen des Verteidigungsministeriums, begleitet die Ministerin über ein Jahr lang im Alltag und auf Reisen. Wie meistert sie den neuen Job? Wie erfolgreich wird sie sein? Die Autorin spricht nicht nur mit Soldaten, BeobachterInnen und Kritikern. Erstmals stellt sich auch die neue Staatssekretärin für Rüstungsprojekte einem Gespräch über die neue Rolle der Bundeswehr und ihrer Frontfrau.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 13.10.2016 um 16:00 Uhr auf Phoenix.