Paula ist ein Schulhund. Wenn die Schüler der Förderschule Sulzbach an der Murr mit ihr zusammen lernen, haben sie weniger Schulangst, sind ruhiger im Unterricht und gehen rücksichtsvoller miteinander um. Auch Hündin Senna hilft. Sie begleitet den dreijährigen Jonas, der Sprachunterricht braucht. Jonas ist viel konzentrierter, wenn Senna dabei ist und gibt sich große Mühe beim Sprechen, damit Senna seine Befehle versteht. Das sind zwei Beispiele aus der tiergestützten Therapie.
Tiere entspannen uns, wecken neue Lebensfreude, holen Menschen aus der Isolation, stärken Selbstbewusstsein. Denn Tiere nehmen die Menschen so, wie sie sind: Sie akzeptieren Schwächen und Handicaps und werten nicht. Das haben auch die Therapeuten erkannt und setzen bei ihrer Arbeit immer öfter auf die Hilfe von Tieren. Dabei arbeiten sie mit verschiedenen Tierarten, nicht nur mit Hunden. Sie gelten als Brücken, Türöffner oder Eisbrecher beim Kontakt mit dem Patienten.
Autor: Nicola Haenchen\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 22.10.2016 um 19:15 Uhr auf SWR.