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Wunderwelten des Wassers

Ein Film von Max Moor und Gogo Gensch
Donnerstag, 20.10.2016 14:30 Uhr
WDR
Donnerstag
20.10.2016
14:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Obwohl am Meer liegend ist Oman ein karges Land. Es ist aber auch ein Land das sich selbst versorgen kann. Das ist das Ergebnis einer 4.000 Jahre alten Technik die dem Wüstenstaat Oman zum Überlebensprinzip geworden ist. Die Aflaaj - ein Bewässerungssystem das eine ganze Gesellschaft definiert.
Die bizarren Bergspitzen von "Las Médulas" im Nordwesten Spaniens sind nicht durch Erosion entstanden. Las Médulas ist ein Werk von Menschenhand, ein Werk der Zerstörung. High Tech vor 2.000 Jahren. "Ruina Montium" - "Zerstörung der Berge" nannten die Römer die Technik, mit der sie Berge durch Wasserkraft sprengten, um an die goldhaltigen Schichten zu gelangen.
Der Kampf mit dem Meer gehört zur Natur der Niederländer. Ihre Schiffe befuhren die Ozeane. Handel und Eroberungen in Übersee machten das kleine Land wohlhabend. Doch zu Hause rang die Seemacht ständig mit dem Meer um ihr Land. Verheerende Sturmfluten raubten den Niederländern in den vergangenen tausend Jahren immer wieder Teile ihres Landes, ertränkten Menschen und Vieh.
Das älteste Schiffshebewerk überhaupt ist der Mensch. Wollte er Waren oder Waffen über Wasserscheiden und Gefällestufen transportieren, schulterte er Kähne und Boote mit bloßer Muskelkraft. Je gewaltiger der Warenstrom anschwoll und je größer die Schiffe wurden, desto kühner wurde der Mensch im Erfinden von Dingen, mit denen er sich die Natur samt fließendem Wasser untertan machen konnte. Er baute Binnengewässer zu Wasserstraßen aus, zwang sie in Kanäle und versah sie mit Schleusen, um sie passierbar zu machen. Eine dieser Lösungen waren dann die Schiffshebewerke. Und die in der belgischen Provinz Hennegau am Canal du Centre hat die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 20.10.2016 um 14:30 Uhr auf WDR.