Nach dem Zweiten Weltkrieg steht der Südwesten vor einer ungewissen Zukunft. Die Wirtschaft liegt am Boden, tausende Flüchtlinge und Vertriebene müssen aufgenommen und integriert werden. Doch schneller als gedacht geht es wirtschaftlich wieder aufwärts. Einheimische, Neubürger und "Gastarbeiter" werden zum Motor des Wirtschaftswunders, das dem SüdwestenWohlstand und politische Stabilität beschert. Menschen aus aller Welt finden in den neuen Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Saarland ein neues Zuhause und machen den Südwesten zu einer bunten und lebenswerten Region.
* Franz Bachert ist 16 als er nach dem Krieg als Flüchtling aus der Batschka in Serbien (Donauschwaben) nach Stuttgart kommt. Anders als viele Erwachsene, die der alten Heimat nachtrauern findet er sich bald zurecht. Bachert ist leidenschaftlicher Fußballspieler. Das erleichtert die Integration nach dem Krieg.
* Fevzi Cetin kommt 1966 als "Gastarbeiter" aus der Türkei nach Stuttgart. Heute fährt er höchstens im Urlaub noch in seine ehemalige Heimat. Mittlerweile fühlt er sich als Deutscher.
* David Borntrager kommt als Soldat aus Virginia in die Pfalz. Lange arbeitet er im Germersheimer US-Army Depot. Dann verliebt er sich in eine Pfälzerin und findet in der Pfalz eine neue Heimat.
Autor: Werner Biermann\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 16.10.2016 um 11:25 Uhr auf SR.