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Der Mekong - Chinas reißender Strom

Ein Film von Ariane Reimers
Samstag, 01.10.2016 02:45 Uhr
Phoenix
Samstag
01.10.2016
02:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Der Mekong fließt durch sieben Länder, bevor er sich im vietnamesischen Mekong-Delta ins Südchinesische Meer ergießt. Beinahe die Hälfte seiner 4.500 Flusskilometer fließen durch China. Ariane Reimers und ihr Team haben weite Strecken des Flusslaufs bereist. Das Ergebnis ist ein beeindruckender Film, der den Zuschauer mit auf die Reise nimmt, die faszinierenden Facetten des Mekong zu erkunden.
Im tibetischen Teil thronen 6000 m-Berge über seinem Tal, über den Fluss flattern tibetische Gebetsfahnen, in kleinen Tempeln am Fluss beten die Dorfbewohner. Entlang des Flusses - ihn immer wieder kreuzend - zog sich bis in die 1960er Jahre ein alter Handelspfad, auf dem zu Pferd oder zu Fuß wichtige Güter transportiert wurden. Während des zweiten Weltkrieges waren es auch Waffen für den Kampf gegen die japanische Besatzungsmacht.
Wild und reißend ist der Strom hier allerdings nicht mehr - Staudämme haben ihn gezähmt und große Seen entstehen lassen. Der alte Teehandelsweg und seine Brücken wurden genauso geflutet wie die Dörfer. Insgesamt acht Staustufen soll es einmal am chinesischen Mekong geben - mit entsprechenden Konsequenzen für Mensch und Natur. Aber die Staudämme produzieren auch klimafreundlichen Strom.
Kurz vor der Grenze zu Laos und Burma wird der Fluss breiter, in den subtropischen Urwäldern links und rechts seiner Ufer leben heute noch Wildelefanten, Bären und Raubkatzen. Von dort ist es nicht mehr weit, bis der südostasiatische "Mekong" beginnt.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 01.10.2016 um 02:45 Uhr auf Phoenix.

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01.10.2016 09:15Phoenix01.10.2016 02:45Phoenix