Seit 2004 ist Slowenien Mitglied der Europäischen Union und die Karawanken werden heute nicht mehr nur als Grenze, sondern auch als gemeinsame Kulturlandschaft gesehen. Weit über Österreich hinaus bekannt sind die Büchsenmacher von Ferlach. Mit grenzüberschreitenden Projekten versuchen Kärntner und Slowenen, die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken. Ein gemeinsames Ziel ist die Zucht des Brillenschafs und der Carnica-Biene, die besonders wegen ihrer Sanftmütigkeit geschätzt wird.
Ein "Grenzgänger" ist der Karawanken-Bär. In der kalten Jahreszeit hält er sich auf der slowenischen Seite auf, während er sich im Sommer eher nach Kärnten in die kühleren Regionen zurückzieht. In den Karawanken leben Menschen, die eng mit ihrer Heimat verbunden sind, und die sich intensiv mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Sie widmen sich dem Erhalt des zweisprachigen kulturellen Erbes und ergreifen die Chance, die sich den beiden Nachbarländern seit dem EU-Beitritt Sloweniens bietet.
Kamera: Klaus M. Axthammer\nSchnitt: Silvia Martin\nAutor: Bettina Hausler\nKontakt: Jörg Michael Schmid\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 30.09.2016 um 15:30 Uhr auf BR.