

Jedes Jahr Anfang Juni überqueren 5.000 bis 6.000 Schafe aus Südtirol die Grenzen nach Tirol und in die Schweiz, um dort auf den Almen den Sommer zu verbringen. Für Mensch und Tier eine enorm anstrengende Tour. In den Ötztaler Alpen hat sich diese Tradition bis heute erhalten, eine halbnomadische Hirtenkultur, wie sie sonst kaum noch in den Alpen zu finden ist. Der Weg beginnt im Vinschgau, Passeier- oder Schnalstal und führt über bis zu 3.200 Meter hohe, teils vergletscherte Jöcher auf die Weidegründe im hintersten Ötztal.
Die Weiden im Niedertal - etwa 6.000 ha - gehören den Bauern aus Südtirol. Die Wissenschaft nennt diese besondere Form des Schafwandertriebs "Transhumanz", für die Bauern und Treiber ist es einfach der "Schaftrieb". Jedes Jahr "fahren" sie, wie sie es nennen, mit den Schafen hinüber auf die Niedertal-Alm in den Ötztaler Alpen, wobei diese "Fahrt" tatsächlich eine anstrengende Wanderung über Steilhänge, Schutthalden und Schneefelder ist. Schwindelfrei sollte man sein und e
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 14.06.2024 um 17:30 Uhr auf ARD alpha.