Wer könnte ihn nicht gut verstehen? Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und regnerischen Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht - der Siebenschläfer. Dann kriecht er grantig und verschlafen aus seinem Erbbau, Baumloch oder Nistkasten und will nur noch fressen, fressen, fressen... Obwohl das Tier des Jahres 2004 sicher zu den größten Schlafmützen im Tierreich zählt, verwandelt es sich im Sommer in einen munteren Kobold, mit seinen riesigen Augen und dem weichen Pelzchen ein ist es ein extrem putziges Tier.
Bei uns ist der Siebenschläfer selten - aber obwohl nur wenige ihn mit eigenen Augen gesehen haben, ist sein Name allen bekannt - wegen der "Siebenschäfer-Wetterregel" die für den 27. Juni gilt. Klar der kleine Kobold mag den Winter und die Kälte nicht und reagiert dann entsprechend. Aber was macht den Siebenschläfer zu einer Art Wetterfrosch? Gibt es etwas an seinem Verhalten, das die Bauernregel begründet?
Ein Film von Angela Schmid und Markus Schmidbauer
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 16.09.2016 um 10:30 Uhr auf BR.