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Die neue Rechte

National, patriotisch, gefährlich?
Dienstag, 30.08.2016 17:00 Uhr
Phoenix
Dienstag
30.08.2016
17:00 Uhr
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Er gibt das rechte Debattenblatt "Sezession" heraus und ist Mitbegründer des "Instituts für Staatspolitik", der zentralen Denkfabrik der rechten Szene. Er steht ein für die Rückbesinnung auf das national-konservative Gedankengut der Weimarer Republik und fordert, die EU zurückzuführen in eine bloße Wirtschaftsgemeinschaft.
Die "Neue Rechte" eint, dass sie die NS-Nostalgie nach außen hin ablehnt - allerdings auch Pluralität, Multikulturalität oder Feminismus. Was alle verbindet: der Kampf gegen Immigranten und Islamisierung. Ein Gedankengut, das mit der Flüchtlingskrise an Popularität gewinnt - vor allem in der Mitte der Gesellschaft.
Die ZDFzoom-Reporter Halim Hosny und Sabrina Hermsen begeben sich auf Spurensuche, wollen ergründen, woraus dieser neuen Nationalismus resultiert und welche Menschen ihm folgen. Sie stellen die Frage: Gehört rechtes Denken zum neuen deutschen Zeitgeist oder ist es nur eine vorübergehende Randerscheinung?
Die Autoren sprechen mit den Vordenkern der Szene und sogenannten besorgten Bürgern und mit renommierten Politologen und Sozialwissenschaftlern wie Prof. Andreas Zick, der seit Jahren zum Thema Rassismus in Deutschland forscht. Dessen Erkenntnis lautet: Rechte Einstellungen sind kein extremes Randphänomen. Die Forschungen der vergangenen zwölf Jahren zeigen, dass es in der Mitte der Gesellschaft Vorurteile, Abwertung und Ausgrenzung gebe.
Ein kleiner Feldversuch mit Studenten der Uni Siegen zeigt, wie empfänglich selbst junge, gebildete Menschen für Rassismus und Ausgrenzung sind. Außerdem blicken die Reporter nach Europa, vor allem nach Österreich, wo die rechtspatriotische Bewegung der "Identitären" rechtes Gedankengut sehr erfolgreich propagiert.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 30.08.2016 um 17:00 Uhr auf Phoenix.