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Rätselhafter Pluto

Dokumentation USA 2015
Sonntag, 11.09.2016 13:40 Uhr
arte
Sonntag
11.09.2016
13:40 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Pluto liegt 4,9 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt das entspricht 32 Mal der Entfernung zwischen Erde und Sonne. Mit der Raumsonde New Horizons und dem gleichnamigen Programm sollte erstmals dieser entlegene Teil des Sonnensystems erforscht werden.
Die Dokumentation berichtet über sämtliche Etappen dieses einzigartigen Abenteuers von der Vorbereitung, dem Bau der Sonde und ihrem Start bis zur mit Spannung erwarteten Übertragung der ersten Bilder. Lange war nicht sicher, ob die Sonde den Flug bis an den Rand des Sonnensystem überhaupt überstehen würde, weil sich in dieser Region, die man Kuipergürtel nennt, etwa 70.000 Objekte mit mehr als 100 Kilometern Durchmesser sowie mehrere kleinere befinden. Eine Kollision mit einem dieser Objekte war durchaus wahrscheinlich.
Mitglieder des Teams New Horizons aus dem Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University in Baltimore und Alan Stern, der wissenschaftliche Leiter der Mission, beschreiben das bange Warten bis zu den ersten Rückmeldungen.
Doch am 14. Juli 2015 ist es endlich soweit: Die Sonde fliegt an Pluto und seinem wichtigsten Mond Charon vorbei und liefert per Teleskop Lorri die ersten Nahaufnahmen des Zwergplaneten: eisige Berge, bis zu 3.300 Meter hoch. Es wird noch viele Jahre dauern, bis alle Daten, die New Horizons gesammelt hat, ausgewertet und die Geheimnisse des rätselhaften Plutos gelüftet sind. Während dessen fliegt die New Horizons weiter durch den eisigen Kuipergürtel, und wahrscheinlich weit darüber hinaus.
Am 5. und 6. August 2016 feiert ARTE die 25. Ausgabe der "Nacht der Sterne. An zwei Tagen präsentiert ARTE ein attraktives Programm mit hochwertigen Dokumentationen und gibt Einblicke in die jüngsten großen Weltraummissionen, mit denen Forscher im Universum nach Leben und vor allem nach Wasser suchten.
Gibt es Leben auf anderen Planeten, in anderen Galaxien? Wer sich diese Fragen stellt, sollte die diesjährige "Nacht der Sterne" auf keinen Fall versäumen. ARTE zeigt die beiden Dokumentationen "Mission Rosetta" und "Mission zum Mars", die auch deshalb so aktuell sind, weil im September und Oktober dieses Jahres die Sonde "Rosetta" auf den Kometen "Tschuri" treffen und ein Landemodul des ExoMars-Projekts auf dem Mars landen soll. Mit der Internationalen Raumstation ISS ist der Menschheitstraum von der Eroberung des Weltalls Wirklichkeit geworden - "Mission im All" wirft einen einmaligen Blick auf unseren Planeten.In "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist" führt Bestsellerautor und Physiker Brian Greene an die Grenzen moderner Physik und regt mit provokativen Theorien und Experimenten zu einem Überdenken der menschlichen Wahrnehmung von Raum und Zeit an."Zwischen Himmel und Erde: Chile - Im Herzen der Milchstraße" sowie "Zwischen Himmel und Erde: Pic du Midi - Das Wetter auf den Planeten" begleitet Serge Brunier, der seit über 30 Jahren den Himmel fotografiert. Um den Sternen so nah wie möglich zu kommen, musste er sich von der Zivilisation entfernen wie viele andere Astronomen auch.In der eindrucksvollen Dokumentation "Die fantastische Geburt der Sterne" erforschen fünf Astronomen die Geburtsstunde der Sterne - mit atemberaubenden Bildern und Spezialeffekten. Nur ein Jahr nach dem Flug der "New Horizons" über den Pluto erzählt "Rätselhafter Pluto" von den Abenteuern der Sonde, die die allerersten wissenschaftlichen Daten über den Zwergplaneten einholte. "Galaxis Milchstraße" bietet eine Reise über Hundert Millionen Lichtjahre quer durch den Kosmos. Die zweiteilige Miniserie "Auf der Suche nach außerirdischem Leben" schildert frühere Weltraummissionen, mit denen Nasa und Esa einst Spuren des Lebens im heimischen Sonnensystem aufspüren wollten.Die "Xenius"-Moderatoren lassen sich auf der Bayerischen Volkssternwarte in München spezielle Techniken der Astrofotografie zeigen. Außerdem greift "Xenius" das Phänomen der Gravitationswellen auf: Anfang dieses Jahres war es Wissenschaftlern erstmals gelungen, Gravitationswellen im Universum direkt nachzuweisen. Entstanden sind sie vor 1,3 Milliarden Jahren durch die Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern. Diese Entdeckung öffnet ein neues Fenster zum Universum.

Regie: Terri Randall\nProduzent: ARTE F\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 11.09.2016 um 13:40 Uhr auf arte.