Englands Norden ist geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten Kelten, Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften und lernten voneinander. Mächtige Burgen entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und Herrenhäuser. Englands Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von Glauben und Aberglauben. Englands Norden ist geprägt von Kontrasten: Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Hier siedelten Kelten, Römer, Wikinger und Normannen, bekämpften und lernten voneinander. Mächtige Burgen entstanden im Grenzland, aber auch Klöster, Kathedralen und Herrenhäuser.
Englands Norden - das war ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft, von Glauben und Aberglauben. Unweit der Stelle, wo der Fluss Tyne ins Meer mündet, liegt Newcastle, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Northumbria. Bis hinauf an die schottische Grenze zog sich das Reich. Vor vierzehnhundert Jahren herrschte hier Oswald, der erste christliche König des Nordens. Irische Mönche missionierten nicht nur das heidnische Northumbria, sondern ganz England und große Teile Mitteleuropas. Ein beeindruckendes Relikt findet man westlich von Newcastle: Ein langes, fast gerades Band zieht sich quer durch das nördliche England von Küste zu Küste - Hadrians Wall. Der Grenzwall war ein gigantisches Projekt: fünf Meter hoch, drei Meter breit und über 100 Kilometer lang. Kaiser Hadrian hatte im Jahr 122 mit dem Bau des Bollwerks begonnen. Rom wollte so seine nördlichste Provinz vor Überfällen barbarischer Keltenstämme schützen.
Kontakt: Gábor Toldy\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 20.08.2016 um 09:15 Uhr auf ARD alpha.