Olympische Geschichte(n): Anfänge, Spiele in Deutschland und London 2012
Leicht grimmig sieht das Mädchen mit den pechschwarzen Haaren aus, als es zum Anlauf ansetzt. Ein kurzer Blick zur Anzeigetafel, dann läuft die 16-Jährige los. Ein ganzes Stadion hält den Atem an, als Ulrike Meyfarth in die Höhe steigt und ihren Körper über die 1,90 Meter hohe Stange biegt - Olympiasieg. Auch den Weltrekord von 1,92 Meter überspringt sie noch, dann darf sie sich bei ihrem „Heimspiel“ in München feiern lassen. Olympische Geschichten wie diese gibt es viele. 1968 ist es Bob Beamon, der die Zuschauer jubeln lässt, 1952 dominiert Emil Zatopek und 1956 sorgt ein Paar für Begeisterung: Hans Günter Winkler und seine „Wunderstute“ Halla.
In insgesamt drei Stunden fasst „Olympische Geschichte(n): Anfänge, Spiele in Deutschland und London 2012“ all diese Geschichten noch einmal zusammen. Von den Anfängen 1896 bis zu den „deutschen Spielen“ 1972 in München. Ein spezieller Blick richtet sich auf die Spiele 2012 in London.
Zu Wort kommen Zeitzeugen und Experten wie Britta Heidemann (Fechten), Ulrike Meyfarth (Hochsprung), Renate Stecher (Sprint), Miriam Welte (Bahnrad) oder Roland Matthes (Schwimmer) und Michael Jung (Vielseitigkeitsreiten).
Ein Film von Michael Dittrich
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 06.08.2016 um 06:00 Uhr auf Das Erste.