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Die fantastische Geburt der Sterne

Dokumentation Großbritannien 2015 - Schwerpunkt: Die Nacht der Sterne
Sonntag, 07.08.2016 14:15 Uhr
arte
Sonntag
07.08.2016
14:15 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Zwar sind sich die Forscher darin einig, dass die Entstehung des Universums vor mehr als 13 Milliarden Jahren mit dem Urknall begann. Doch das Ergebnis war zunächst ein finsterer, nicht besonders aufregender Kosmos. Es gab weder Sterne noch Galaxien - nichts außer gewaltigem Wasserstoffnebel. Daher wird dieses Stadium auch als das "dunkle Zeitalter" des Kosmos bezeichnet. Später, nach 100 Millionen Jahren kosmischer Finsternis, trat mit der sogenannten Cosmic Dawn, der "kosmischen Dämmerung", ein spektakulärer Wandel ein: Die ersten Sterne leuchteten auf, das Universum erstrahlte und frühe Lebensformen entstanden. Dies war der eigentliche Moment der Schöpfung.
Die Dokumentation nähert sich unseren Wissenslücken über das Universum und beleuchtet die neusten Projekte von fünf Astronomen: Steven Tingay (Curtin University), Avi Loeb (Harvard University), Stefan Keller (Australian National University), Tom Abel (Stanford University) und Volker Bromm (University of Texas) versuchen, der Geburtsstunde der Sterne auf den Grund zu gehen. Dazu wollen die Wissenschaftler vor allem die ersten Sternengenerationen und die Entstehung der Galaxien erkunden.
Mittels neuester Technik - darunter niederfrequente Radioteleskope oder auch das "SkyMapper"-Teleskop zur Erfassung des chemischen Fingerabdrucks - spüren sie die allerersten Sterne des Universums auf, um ihre Entstehungsgeschichte nachzuvollziehen. Dabei stellt sich heraus, dass diese frühen Gestirne bis zu 100-mal massiver, 20-mal heißer oder auch 10 Millionen Mal heller als die Sonne sein konnten und quasi schwermetallfrei waren. Atemberaubende Spezialeffekte, beeindruckende Bilder und ein sehr origineller Soundtrack machen die Dokumentation zu einem spektakulären Erlebnis.
Am 5. und 6. August 2016 feiert ARTE die 25. Ausgabe der "Nacht der Sterne. An zwei Tagen präsentiert ARTE ein attraktives Programm mit hochwertigen Dokumentationen und gibt Einblicke in die jüngsten großen Weltraummissionen, mit denen Forscher im Universum nach Leben und vor allem nach Wasser suchten.
Gibt es Leben auf anderen Planeten, in anderen Galaxien? Wer sich diese Fragen stellt, sollte die diesjährige "Nacht der Sterne" auf keinen Fall versäumen. ARTE zeigt die beiden Dokumentationen "Mission Rosetta" und "Mission zum Mars", die auch deshalb so aktuell sind, weil im September und Oktober dieses Jahres die Sonde "Rosetta" auf den Kometen "Tschuri" treffen und ein Landemodul des ExoMars-Projekts auf dem Mars landen soll. Mit der Internationalen Raumstation ISS ist der Menschheitstraum von der Eroberung des Weltalls Wirklichkeit geworden - "Mission im All" wirft einen einmaligen Blick auf unseren Planeten.In "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist" führt Bestsellerautor und Physiker Brian Greene an die Grenzen moderner Physik und regt mit provokativen Theorien und Experimenten zu einem Überdenken der menschlichen Wahrnehmung von Raum und Zeit an."Zwischen Himmel und Erde: Chile - Im Herzen der Milchstraße" sowie "Zwischen Himmel und Erde: Pic du Midi - Das Wetter auf den Planeten" begleitet Serge Brunier, der seit über 30 Jahren den Himmel fotografiert. Um den Sternen so nah wie möglich zu kommen, musste er sich von der Zivilisation entfernen wie viele andere Astronomen auch.In der eindrucksvollen Dokumentation "Die fantastische Geburt der Sterne" erforschen fünf Astronomen die Geburtsstunde der Sterne - mit atemberaubenden Bildern und Spezialeffekten. Nur ein Jahr nach dem Flug der "New Horizons" über den Pluto erzählt "Rätselhafter Pluto" von den Abenteuern der Sonde, die die allerersten wissenschaftlichen Daten über den Zwergplaneten einholte. "Galaxis Milchstraße" bietet eine Reise über Hundert Millionen Lichtjahre quer durch den Kosmos. Die zweiteilige Miniserie "Auf der Suche nach außerirdischem Leben" schildert frühere Weltraummissionen, mit denen Nasa und Esa einst Spuren des Lebens im heimischen Sonnensystem aufspüren wollten.Die "Xenius"-Moderatoren lassen sich auf der Bayerischen Volkssternwarte in München spezielle Techniken der Astrofotografie zeigen. Außerdem greift "Xenius" das Phänomen der Gravitationswellen auf: Anfang dieses Jahres war es Wissenschaftlern erstmals gelungen, Gravitationswellen im Universum direkt nachzuweisen. Entstanden sind sie vor 1,3 Milliarden Jahren durch die Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern. Diese Entdeckung öffnet ein neues Fenster zum Universum.

Regie: Toby Macdonald\nProduzent: ARTE F\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 07.08.2016 um 14:15 Uhr auf arte.