Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier entdeckt, die ältesten Kunstwerke der Menschheit auf der Schwäbischen Alb gefunden. Auch die sagenumwobene Stadt Pyrene lag nicht an Nil, Euphrat oder Tiber sondern an der oberen Donau. Diese und viele weitere bedeutende Schätze aus der Geschichte des Südwestens stellt SWR Moderator Dennis Wilms in der Reihe "Schätze des Südwestens" vor. Und beweist ganz nebenbei, dass der Südwesten in Sachen Archäologie auf Augenhöhe mit Troja und Ägypten ist.
In der dritten Folge "Schätze des Südwestens" entdeckt SWR-Moderator Dennis Wilms Schätze, die 40.000 Jahren auf ihre Entdeckung warten mussten. Sie sind aus Material, das es heute gar nicht mehr gibt - Tierfiguren aus Mammut-Elfenbein aus den Höhlen der schwäbischen Alb. Zu ihnen gehört der Löwenmensch aus dem Lonetal, der im Ulmer Museum aus 800 Teilen aufwendig wieder zusammengefügt werden musste. Auch jüngere Schätzen aus dem Südwesten sind noch nicht ganz vollständig: Dem orientalischen Fruchtbarkeitsgott, einer römischen Bronzefigur, die in der Mosel gefunden wurde, fehlt bis heute die rechte Hand. Im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz hingegen weiß man sich zu helfen und baut die Schätze einfach originalgetreu nach. So werden die einzigartigen römischen Militärboote aus dem dritten und vierten Jahrhundert wieder fahrtauglich und Geschichte lebendig.
Aus der Reihe "Geschichte im Südwesten"
Autoren: Andreas Kölmel, Jürgen Vogt\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 17.07.2016 um 11:15 Uhr auf SR.