Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier entdeckt, die ältesten Kunstwerke der Menschheit auf der Schwäbischen Alb gefunden. Auch die sagenumwobene Stadt Pyrene lag nicht an Nil, Euphrat oder Tiber, sondern an der oberen Donau. Diese und viele weitere bedeutende Schätze aus der Geschichte des Südwestens stellt SWR Moderator Dennis Wilms in der Reihe "Schätze des Südwestens" vor. Und beweist ganz nebenbei, dass der Südwesten in Sachen Archäologie auf Augenhöhe mit Troja und Ägypten ist.
In der zweiten Folge "Schätze des Südwestens" geht es für SWR Moderator Dennis Wilms unter die Erde. Bei Grabungen in der frühgeschichtlichen Keltensiedlung Heuneburg finden sich neben goldenen Grabbeilagen auch noch Überreste der Keltenfürstin selbst - ihr Hüftbereich verwachsen mit einem Gürtel. Ein außergewöhnlicher Fund, für den außergewöhnliche Maßnahmen getroffen werden müssen. Ein noch bedeutenderer Schatz kommt von der schwäbischen Alb. Die 40.000 Jahre alte "Venus vom Hohle Fels" bei Schelklingen ist das älteste figürliche Kunstwerk der Welt und der ganze Stolz des Archäologen Nicolas Conard. Aber ist es die einzige Kostbarkeit aus dieser Höhle? Der erfolgreiche Schatzsucher und sein Team aus der ganzen Welt glauben das nicht und graben tatkräftig weiter. SWR Moderator Dennis Wilms führt bei seiner Schatzsuche durch den Südwesten aber auch zu ungewöhnlichen Fundstellen.
Bei Routineuntersuchungen neben der Autobahn findet ein Archäologenteam unerwartet keltische Münzen und im allgäuischen Isny verbergen sich Schätze in den Überresten einer Latrine.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 10.07.2016 um 11:15 Uhr auf SR.