Die Dokumentationsreihe will mit Zeitzeugen - zwischen 98 und 110 Jahre alt - mit Hilfe von Dokumenten, Tagebüchern, Feldpostbriefen den Alltag im Ersten Weltkrieg anschaulich machen, um ihn für die heutige Generation verständlich und nachfühlbar zu erschließen. Im August 1914 durchbrechen russische Truppen die Ostgrenze des Deutschen Reiches und besetzen Ostpreußen. Gerüchte von brandschatzenden und vergewaltigenden Russen machen die Runde. Unter der Bevölkerung Ostpreußens bricht Panik aus, viele Menschen ergreifen die Flucht.
Maximilian von Prittwitz, Kommandeur der 8. Armee, die Ostpreußen verteidigen soll, verliert die Nerven und plant den Rückzug bis zur Weichsel. Er wird abgelöst durch zwei erfahrene Militärs: Paul von Hindenburg wird neuer Kommandeur, Erich Ludendorff Generalstabschef. Die Schlacht, die beide in Ostpreußen siegreich bestehen, geht in die Geschichte ein und begründet den Tannenberg-Mythos. Die Schlacht von Tannenberg ist Auftakt für einen mehrjährigen Krieg im Osten, der zahllose Opfer unter Frontsoldaten, Zivilisten, Kriegsgefangenen und Flüchtlingen fordern und erst durch den Friedensschluss von Brest-Litowsk beendet werden wird.
Kontakt: Gábor Toldy\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 04.07.2016 um 21:00 Uhr auf ARD alpha.