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Professor Oehmichens fliegende Maschinen

Dokumentation Frankreich 2009
Donnerstag, 30.06.2016 17:30 Uhr
arte
Donnerstag
30.06.2016
17:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wetteifern Erfinder in den Vereinigten Staaten und Europa um den Start des ersten Hubschraubers. Nach mehreren Fehlschlägen und Katastrophen sind die meisten entmutigt und geben auf. Doch ein paar Pioniere lassen nicht locker. In Europa sind es Raúl Pateras Pescara, der einer nach Argentinien ausgewanderten und von dort nach Europa zurückgekehrten italienischen Familie entstammte, und der Franzose Étienne Oehmichen. Oehmichen schlägt schließlich seinen Konkurrenten, als ihm 1924 ein Rundflug von einem Kilometer Länge gelingt.
Sein Erfolg beruht auf einer originellen Idee: Während seine Konkurrenten immer nur nach technischen Lösungen suchen, beobachtet er den Flug der Tiere. Er baut Kameras, die Bild für Bild den Flug von Vögeln und Insekten festhalten. So erkennt er, was den Menschen am Fliegen hindert. Heute entwickeln Wissenschaftler kleine fliegende Roboter, die sich selbst in der Luft bewegen können, sogenannte Mikro- oder Nanodrohnen, die große Ähnlichkeit mit Insekten haben. Doch diese Forscher kämpfen mit denselben Schwierigkeiten wie einst Étienne Oehmichen. Und auch sie untersuchen Insekten, zum Beispiel Libellen, um deren unglaublich komplexe Flugleistung zu entschlüsseln. Die Frage ist, ob ihre Arbeiten in Zukunft endlich einen Beweis für das Genie des berühmten Erfinders Oehmichen liefern werden.

Regie: Stéphane Bégoin\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 30.06.2016 um 17:30 Uhr auf arte.