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Der Bankraub

Film von Frank Gensthaler und Hannes Vogel
Montag, 27.06.2016 16:00 Uhr
Phoenix
Montag
27.06.2016
16:00 Uhr
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Der Finanz-Crash 2008 sorgte nicht nur für einen Wertverlust allein an den Börsen in Höhe von mindestens 30 Billionen Dollar, den Konkurs von Banken rund um den Globus und den Bankrott von fast 1500 Hedgefonds. Die Kommentare waren einhellig: "Es ist die schlimmste Krise seit dem Schwarzen Freitag von 1929" oder: "Die Welt, so wie wir sie kennen, wird nicht mehr dieselbe sein".
Auch Deutschland geriet in den Sog der Krise, weil sich viele deutsche Geldinstitute an den abenteuerlichen Anlageprodukten beteiligt hatten und nun in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren. Am 13. Oktober 2008 griff die Bundesregierung ein. Sie beschloss das teuerste Gesetz der deutschen Geschichte: den Rettungsschirm für die Banken, der fast 500 Milliarden Euro betrug. Deutsches Sorgenkind war die "Hypo Real Estate", die immer wieder mit Milliardenkrediten und Garantiezusagen vor dem Untergang bewahrt wurde. Insgesamt pumpte der deutsche Staat 102 Milliarden Euro in die Bank, die schließlich verstaatlicht wurde.
Die Autoren Frank Gensthaler und Hannes Vogel treffen deutsche Kleinanleger, die viel Geld durch die Finanzkrise verloren haben und sich bis heute um Gerechtigkeit und einen Ausgleich bemühen. Sie sprechen mit einem ehemaligen leitenden Angestellten der Investmentbank Lehman-Brothers, deren Zusammenbruch im Jahr 2008 in der Finanzwelt Schockwellen auslöste. Und sie begegnen Politikern, die sich bis heute dem Vorwurf ausgesetzt sehen, dem waghalsigen Treiben auf den Finanzmärkten tatenlos zugesehen zu haben. Außerdem gehen sie der Frage nach, welche Lehren Politik und Wirtschaft aus der Krise gezogen haben und ob Anleger heute besser vor unseriösen Finanzprodukten geschützt sind.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 27.06.2016 um 16:00 Uhr auf Phoenix.