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Flüchtlinge retten eine Stadt

Kleines Wunder in der amerikanischen Provinz
Dienstag, 14.06.2016 14:15 Uhr
Einsfestival
Dienstag
14.06.2016
14:15 Uhr
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"Unsere Stadt", sagen die Einwohner der US-Kleinstadt Utica, hatte Gott vergessen. Die Einwohnerzahl schrumpfte, in der Innenstadt verfielen die Häuser. Doch dann kamen die Flüchtlinge. Die packen an, bauen um, überall in der Stadt. Flüchtlingshilfe andersherum.
Utica könnte eine Stadt im Ruhrgebiet sein. Niedergehende Industrie, Abwanderung. Das war in den 1970er Jahren. Untergehen oder umdenken, war die Herausforderung, der sich die Stadt stellen musste. Eine Privatinitiative nahm die ersten Flüchtlinge aus Vietnam auf. Und dann kamen Bosnier und dann Sudanesen und mittlerweile ist jeder vierte Einwohner der Stadt ein Flüchtling und das kleine Wunder, wenn man so ein großes Wort benutzen will, von Utica, sind die Flüchtlinge. Sie erwecken die Stadt zu neuem Leben.
Im Willkommenspaket der US-Regierung: Möbel, Nahrungsmittel, Kleidung. Die "neuen" müssen sich Arbeit suchen, und das klappt. Zum oft knappen Lohn gibt es Essenmarken. Jeder der hierher kommt will es schaffen, will seinen Traum verwirklichen.
Warum sie ihn immer als Flüchtling bezeichne, fragt ein Mann aus Burma die Reporterin, er sei doch nicht mehr auf der Flucht, er sei angekommen.
Reporterin Isabel Schayani zeigt, wie das Modell Utica funktionieren kann.
Eine WELTWEIT-Reportage von Isabel Schayani

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 14.06.2016 um 14:15 Uhr auf Einsfestival.