Zwischen Württemberg und Baden erstrecken sich die ehemaligen Hohenzollernschen Lande. Gleich einer Perlenkette reihen sich Schlösser, Burgen und Klöster mit zahlreichen Museen in dieser beeindruckenden Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee aneinander. Seit nunmehr zehn Jahren verknüpft die Hohenzollernstraße jene Orte, die im Glanz und Schatten des mächtigen Fürstengeschlechts standen: Haigerloch und Hechingen, Sigmaringen und Balingen, Albstadt, Trochtelfingen und Pfullendorf.
Knifflige Handarbeit prägte den wirtschaftlichen Aufschwung in dem Hohenzollernland: Philipp Matthäus Hahn begründete mit anderen die feinmechanische Industrie. Der erfinderische Pfarrer von Onstmettingen baute astronomische Uhren und erfand die Neigungswaage. Grundstock für die große Waagenindustrie auf der Alb. Daneben bestimmte die Textilindustrie die Region. Hunderte von Stickereien, Trikotagefabriken, Webereien und Schneidereien boten Verdienstmöglichkeiten.
Cutting: Ingrid Ködderitzsch\nAutor: Gerd Ries\nKamera: Wolfgang Irsigler, Rafael Müller\nRegie: Gerd Ries\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 24.05.2016 um 14:15 Uhr auf NDR.