Porträt der ins Judentum konvertierten Deutschen Elishewa, die in Jerusalem mit ihrem Mann, sieben Kindern und einer wachsenden Zahl von Enkelkindern seit 30 Jahren das abgeschottete, entbehrungsreiche und streng reglementierte Leben der ultraorthodoxen Juden führt. Elishewas Familie befolgt streng die Regeln der Thora, die durch zahllose detaillierte Gebote und Verbote den Alltag regeln. Kontakte zur säkularen Welt, Internet und Fernsehen sind unterbunden. Die Ultra-orthodoxen unterhalten eigene Medien, Bücher und ihr eigenes Bildungssystem. Der soziale Umgang schreibt weitgehende Geschlechtertrennung vor.
Die Jungen und Männer verbringen in der Regel die Tage in der ganztägigen Thora-Schule und arbeiten nur im notwendigen Rahmen. Mädchen hingegen bekommen eine bessere Allgemeinbildung, denn sie müssen später für den Unterhalt der Familie arbeiten. Finanzielle Unterstützung leisten Sponsoren und die Gesellschaft.
Ein Film von Andrea Hauner
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 19.05.2016 um 09:45 Uhr auf Einsfestival.