Man kennt ihn und vor allem seine Musik – ob es die berühmte „Tatort“-Melodie ist, die Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen „Das Boot“ und „Die unendliche Geschichte“ oder einige seiner mittlerweile 34 Passport-Alben: Klaus Doldingers Werk durchzieht die deutsche Kulturlandschaft wie kein zweites. Und es ist nicht nur Deutschland, dem dieser Mann, der auf mehr als 60 Jahre Bühnenkarriere zurückblicken kann, immer wieder neue Impulse schenkt.
Klaus Doldinger ist der erste deutsche Jazzmusiker, der im wahrsten Sinne spielerisch zu internationaler Anerkennung fand. Schon 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans ernannt. Bevor er 1972 seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation Passport gründete, hatte Doldinger bereits in allen Teilen der Welt und an allen wichtigen Ort des Jazz gespielt.
Und seine Kreativität hat bis heute ebenso wenig nachgelassen wie seine Bedeutung für die Musik – weit über den Jazz hinaus. Inzwischen kann Klaus Doldinger auf mehr als 5.000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder und über 2.000 veröffentlichte Kompositionen zurückblicken. Er wurde dafür mit drei Echos, zahllosen Jazz-Auszeichnungen und nicht zuletzt dem Bundesverdienstkreuz für „wichtige und unüberhörbare Impulse, die er dem deutschen Kulturleben gegeben hat“ belohnt.
Dokumentation Deutschland 2016
Regie: Antje Harries\nRedaktion: Walter Greifenstein\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 09.05.2016 um 23:15 Uhr auf BR.