Launisch und unberechenbar zeigt sich der Monat April. Auf Sonnenschein folgt Regen, Frost oder gar Schnee. Das bringt schwierige Arbeitsbedingungen mit sich. Nach dem langen Winter in der Schweiz entfernen die Heli-Logger um Severin Bühler mit Hilfe ihres Hubschraubers gefällte morsche Bäume aus dem Züricher Stadtpark. Der Ornithologe Peter Becker wartet mit seinen Kollegen am Banter See in Wilhelmshaven auf die Ankunft der Fluss-Seeschwalben, die er im Jahr zuvor mit einem Sendechip versehen hat.
Auf der Schwäbischen Alb bei Blaubeuren begibt sich Andreas Schober mit seinem Team erstmals in diesem Jahr auf eine unterirdische Expedition. Sie suchen auf der Alb nach Verbindungen zwischen verschiedenen Höhlensystemen. Für die alternativen Landwirte um Diana Rülke vom Selbstversorgerhof "Bunte Kuh" in Sachsen steht die Getreideaussaat an, und in der Haute-Provence in Südfrankreich beginnt für Trüffelbauer Jean-Luc Bénard mit der Trüffelsaat die entscheidende Zeit des Jahres. Was den Landwirten jetzt nicht gelingt, kann im Jahresverlauf nicht mehr ausgeglichen werden. Der Frühling nähert sich im April langsam dem Höhepunkt, ob in Südfrankreich, am Banter See, in Sachsen, in der Schweiz oder auf der Schwäbischen Alb.
Von der Nordsee über den Thüringer Wald, die Seenlandschaft Masurens und die Schwäbische Alb bis in die Camargue hält der Wandel der Natur im Lauf der Jahreszeiten für die Bewohner der Regionen spannende Herausforderungen bereit. Die 20-teilige Dokumentationsreihe zeigt die Vielfalt Mitteleuropas im Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Dokumentation Deutschland 2015
Regie: Ira Beetz, Keti Vaitonis\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 27.04.2016 um 12:05 Uhr auf arte.