Im Juni geht der Frühling in die Zielgerade. Für Mensch und Natur wird es höchste Zeit, sich auf den bevorstehenden Sommer vorzubereiten.
Bevor die Klettersaison in der Sächsischen Schweiz beginnt, müssen Wido Woicik und Jürgen Hofer vom sächsischen Bergsteigerbund die Sicherungsringe an den Kletterwegen erneuern. Auch in den Dolomiten bereiten sich die Hüttenwirte Christina und Manuel Argreiter auf die beginnende Saison vor. Ihre Hütte liegt auf 2.500 Metern Höhe und ist in jedem Sommer ein beliebter Zwischenstopp für die Wanderer und Bergsteiger. Die gesamten Vorräte für die Saison werden per Helikopter angeliefert. An der Nordseeküste herrscht indessen Fangflaute. Der Fischer Jan Bruhns nutzt die Zeit und führt Reparaturarbeiten auf der Werft durch.
In Schweden beginnt nun die alljährliche Lachssaison. Für die Biologen Ulf Sill und Anders Peterns sind die Wanderungen der Lachse jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis. Auf der Bodenseeinsel Mainau hat die Landschaftsgärtnerin Senta Trapp ihre Freude an der Rosenblüte, die dort im Juni ihren Höhepunkt erreicht. Doch der bevorstehende Sommer bringt nicht nur Sonnenstrahlen mit sich, sondern an vielen Orten auch Hochwasser. In Sachsen versuchen aus diesem Grund die Ökologin Martina Strakova und der Forstwirt Jens Nixdorf, alte Moore als Hochwasserschutz wiederzubeleben.
Von der Nordsee, über den Thüringer Wald, die Seenlandschaft Masurens, die Schwäbische Alb, bis in die Camargue hält der Wandel der Natur im Lauf der Jahreszeiten für die Bewohner der Regionen spannende Herausforderungen bereit. Die 20-teilige Dokumentationsreihe zeigt die Vielfalt Mitteleuropas im Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Regie: Ira Beetz, Keti Vaitonis\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 22.04.2016 um 17:40 Uhr auf arte.