

Eine Künstlerin auf Augenhöhe mit Pollock, Motherwell, Kline, De Kooning und Rauschenberg: Joan Mitchell, geboren am 12. Februar 1925 in Chicago und gestorben am 30. Oktober 1992 in Paris. Erinnerungen an eine Landschaft oder eine Begegnung konnten in Joan Mitchell Gefühle auslösen, die sie dann in verschiedenen Farben auf die Leinwand brachte. Ihre abstrakten Gemälde spiegeln ein Leben voller Emotionen und intensiver Erfahrungen wider.
Joan Mitchell war eine der wenigen Vertreterinnen des US-amerikanischen abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit. Im New York der späten 40er Jahre schrieb sie gemeinsam mit Pollock, De Kooning und Kline US-amerikanische Kunstgeschichte. Dank ihres Talents und ihrer starken Persönlichkeit konnte sie sich in der damals männerbeherrschten Kunstszene behaupten. Sie ist eine der wenigen Frauen, die 1951 bei der „Ninth Street Show“ ausstellten: Die Veranstaltung markierte den Beginn der New Yorker Avantgarde der Nachkriegszeit.
1955 folgte Mitchell dem kanadische
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 07.06.2024 um 02:35 Uhr auf arte.