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Das Lied der Puszta

Naturbeobachtungen in der ungarischen Puszta
Dienstag, 12.04.2016 14:15 Uhr
BR
Dienstag
12.04.2016
14:15 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Wer die Touristenschauplätze der ungarischen Puszta hinter sich lässt, entdeckt eine unglaubliche Fülle seltener Pflanzen und Tiere und manch kleines Geheimnis. Denn im Inneren des Naturschutzgebietes Hortobágy herrschen leisere Töne vor: Mit etwas Glück hört man dort das Trillern der Feldlerche, den Pfeifruf der Ziesel oder auch gickernde und schnarrende Laute wie die der Rotfußfalken und Großtrappen. Vögel wie der Schilfrohrsänger, die Rohrammer oder die Schafstelze sind leichter zu beobachten.
Außerhalb des Naturschutzgebietes erklingen auch lautere Töne: das Peitschenknallen heranstürmender Pferdehirten, das Glöckchengeläute der Zackelschafe, das Brüllen der Graurinder. Bei einer Kutschfahrt lassen sich diese altungarischen Haustierrassen aus nächster Nähe betrachten.
Am Rande der Puszta, in einem einfachen ungarischen Gehöft, wohnt ein alter Pferdehirt, ein Csikós, der in liebevoller Kleinarbeit Peitschen anfertigt. Kunstvoll verziert er ihre Handgriffe mit seltenen Tieren und Pflanzen der Puszta, vor allem aber mit seinen geliebten Pferden. Die Tradition und Lebensfreude der Hirten wird am deutlichsten spürbar, wenn es einen Anlass zum Feiern gibt. Dann kommen Freunde und der Erste Geiger der Zigeunerkapelle zu Besuch, und beim alten Pferdehirt erklingt das Lied der Puszta in den schönsten Tönen.

Redaktion: Udo Zimmermann\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 12.04.2016 um 14:15 Uhr auf BR.

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28.05.2019 10:25BR12.04.2016 14:15BR