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Das Geberland - Wie Amerikaner aus der Not eine Tugend machen

Eine WELTWEIT-Reportage von Ingo Zamperoni
Samstag, 09.04.2016 13:25 Uhr
WDR
Samstag
09.04.2016
13:25 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Frage nicht was Dein Land für Dich tun kann - frage, was Du für Dein Land tun kannst! In den USA ist das keine leere Floskel.
Der "Arbeitstag" von Chris Ring beginnt seit Monaten mit einem Sprung in die braunen Fluten des Mississippi. Sechs bis acht Stunden verbringt der 28jährige im Wasser, selbst das Mittagessen nimmt er im Strom treibend zu sich. Denn Chris hat eine Mission. Er will als erster Amerikaner den längsten Fluss der USA von der Quelle in Minnesota bis zur Mündung im Golf von Mexiko entlang schwimmen. Jeden einzelnen der 3.778 Kilometer. Und zwar nicht, um einen Rekord aufzustellen, sondern um Spenden zu sammeln. Eine Haltung, der Korrespondent Ingo Zamperoni auf seinen Reisen durch die USA immer wieder begegnet. Ob Stiftungen, kirchlichen Einrichtungen, oder Nachbarn, die sich treffen, um Kuchen zu verkaufen, alles geschieht für einen guten Zweck.
Diese Hilfsbereitschaft zieht sich durch alle Schichten der Bevölkerung. Vom Trailer-Park bis zu Silicon Valley, wo Start-Up-Millionäre auch mal 50.000 Dollar für ein Mittagessen mit einem Filmstar zahlen. Soll ja eine Spende sein. Was treibt die Menschen an, so viel Gutes zu tun. Das soziale Netz ist in den USA mehr als grobmaschig: Geberland statt Sozialstaat.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 09.04.2016 um 13:25 Uhr auf WDR.

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