Der Mensch als lebende Verbindung der Evolution mit der Vergangenheit des blauen Planeten. Besonders deutlich zeigen sich die tierischen Wurzeln des Menschen an den Patenten der Natur, denen er es verdankt, an Land leben zu können. Stabile Knochen, Muskulatur und Extremitäten wurden von den Amphibien weitervererbt, den ersten Landwirbeltieren. Und was eine Schlange vor der Austrocknung schützt, ist auch in der Haut des Menschen als Verdunstungsschutz zu finden: Keratin aus Hornzellen. Auch die Fngernägel stammen aus der Reptilienzeit. Vermutlich waren sie einst Krallen und haben sich erst bei unseren Primatenvorfahren für das Hangeln von Ast zu Ast abgeflacht. Doch Teil 3 des Projektes zeigt auch, dass sich die menschliche Existenz einer Katastrophe verdankt, die für die Säugetiervorfahren die große Chance eröffnete, aus dem Schatten der Dinosaurier herauszutreten.
Dreiteilige Reihe von Planet Schule zur Evolution. In einem futuristisch anmutenden Labor/Fernsehstudio erklären Oliver Sandrock, Paläontologe, Aart Gisolf, Mediziner, und Axel Wagner, Biologe und Journalist mit besonderen Kameratechniken, Computertomografien, 3D-Animationen und Experimenten die biologische Evolution des Menschen sowie seine Verwandtschaft mit tierischen Vorfahren.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 28.03.2016 um 13:00 Uhr auf Phoenix.