Die Riffe vor der Pazifikküste Costa Ricas sind ein einzigartiges Forschungsgebiet: Im Winter steigt hier nährstoffreiches und saures Wasser aus der Tiefe auf. "Ähnliche Bedingungen wird es durch den Klimawandel bald in vielen Weltregionen geben", sagt der Meeresbiologe Tim Rixen. Vor der Küste Costa Ricas haben die Forscher ein natürliches Labor entdeckt. Hier können sie einen Blick in die Zukunft der Weltmeere werfen. Die Meeresbiologen hoffen, dass ihre Arbeit dazu beiträgt, die Korallenriffe zu erhalten - in Costa Rica und überall auf der Welt.Bedrohung weltweit
Weltweit bedroht der Klimawandel die artenreichen Riffe. Auf steigende Wassertemperaturen reagieren die empfindlichen Korallen äußerst empfindlich. Dazu kommt, dass die Ozeane immer mehr CO2 aus der Luft aufnehmen - pures Gift für das Kalkskelett der Korallen. Die Meeresbiologen wollen bei diesen Veränderungen nicht nur zusehen - sie wollen etwas tun. Doch dazu müssen sie die komplexen Prozesse im Meer erst einmal verstehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 02.04.2016 um 09:30 Uhr auf Phoenix.