Seit 350 Jahren das gleiche Bild am Morgen des Karfreitags: Kurz nach Sonnenaufgang schmücken die Lohrer ihre Prozessionsfiguren. Das Besondere: Nicht die Kirche, sondern die Handwerksinnungen sind für die einzelnen Stationen zuständig. Die Prozession überlebte alle schweren Zeiten. Selbst ein drohendes Verbot in Zeiten der Aufklärung, als in vielen Orten die Tradition der Bildprozession ein Ende fand, konnte dem Lohrer Umzug nichts anhaben. Rund 20.000 Gläubige säumen die Straßen, wenn die Lohrer schweigend ihre 13 Schaubilder durch die kleine Spessartstadt tragen. Ihr Zug gilt als eine der letzten vollständig erhaltenen Bilderprozessionen in Deutschland.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 25.03.2016 um 13:30 Uhr auf BR.