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Connemara - eine irische Meditation

Ein Film von Meinhard Schmidt-Degenhard nach Texten von John O'Donohue
Freitag, 25.03.2016 05:05 Uhr
HR
Freitag
25.03.2016
05:05 Uhr
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Connemara ist eine einsame Landschaft im Westen Irlands. Hier sprechen noch viele Menschen gälisch, fühlen sich verwurzelt in keltischen Traditionen. Dunkle Berge, tiefe Täler und weite Moorseen prägen den Charakter dieser Landschaft am äußersten Zipfel Europas. "Connemaras Küste ist ein Theater des Fließens. Der ewige Rhythmus des Ozeans entwirrt allmählich unsere verfilzten Gedanken", schrieb der irische Poet und Philosoph John O’Donohue. Er gehörte zu jenen jungen irischen Schriftstellern, die sich ganz bewusst um eine Renaissance der keltischen Spiritualität bemühen.
Als John O’Donohue ein Buch der keltischen Weisheiten unter dem Titel "Ankam Cara" veröffentlichte, wurde dieser Band binnen kürzester Zeit zum Bestseller in Irland - und auch in den USA. John O’Donohue starb im Januar 2008. O’Donohue war Connemara in seiner abweisenden Einsamkeit doch zugleich Zuflucht. "Diese Landschaft Connemara lebt der Kontemplation: schweigend, einsam und unbewegt. Sie trägt ihre Abgründe mit vollendetem Gleichmut und gerät nie aus ihrem ureigenen Rhythmus." In seinem filmischen Porträt einer Landschaft versuchen Meinhard Schmidt-Degenhard und sein Kameramann Peter Treutel die Texte von John O’Donohue in Bilder umzusetzen. Das Ergebnis ist eine filmische Meditation über eine Landschaft, die in ihrer Einsamkeit und abweisenden Kargheit wohl einzigartig ist in Europa.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 25.03.2016 um 05:05 Uhr auf HR.

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