Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es.
In der Savanne wiederum leben einige der größten Tierarten der Erde, vom Elefanten bis zum Nashorn. Diesen großen Jägern geht es hier gut. Da Savannengras sehr nährstoffarm ist, haben die wilden Bewohner eine Vielzahl von Tricks auf Lager, um satt zu werden und ihren lebenswichtigen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Dazu gehört das Wiederkäuen ebenso wie das Anlegen von Obstplantagen, wie es z. B. der Mähnenwolf macht. Letztlich wird nur durch das Zusammenwirken aller Lebewesen eine Savanne zu einem fruchtbaren Lebensraum.
Aus der Reihe "Erlebnis Erde"
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 24.03.2016 um 17:15 Uhr auf Einsfestival.