Ursprünglich lag an dieser Stelle an den Ufern des Flusses Saigon nur ein unbedeutendes Fischerdorf der Khmer. Während der französischen Kolonialzeit wurde Saigon zur Hauptstadt Indochinas ernannt, und der damalige Name wird auch heute noch von vielen ihrer Einwohner verwendet. Obgleich in der vietnamesischen Provinz gelegen, ist die seit dem Sieg Nordvietnams über den Süden Ho-Chi-Minh-Stadt genannte Stadt der größte Ballungsraum und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams und stellt sogar die Hauptstadt Hanoi in den Schatten.
Das feucht-heiße Klima der Region prägt das Alltagsleben in Ho-Chi-Minh-Stadt und bringt die Menschen dazu, die Straßen, Restaurants und öffentlichen Plätze zu bevölkern, um von der kühleren Abendluft zu profitieren.
Hafenstädte besitzen eine ganz eigene Faszination. Sie vermitteln Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt und wecken die Neugierde auf Fremdes. Oft sind sie auch verantwortlich für die wirtschaftliche Prosperität einer ganzen Region. Die Dokumentationsreihe beschreibt die Eigenheiten dieser Städte und den Alltag ihrer Bewohner.
Dokumentationsreihe Frankreich 2013
Regie: Nicolas Boucher, Michel Lam, Etienne Deslières\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 14.03.2016 um 17:25 Uhr auf arte.