Es ist Anfang 2014. Hubertus Koch hat nichts: keine Kamera, keinen Computer, kein Equipment und nicht gerade viel Erfahrung. Aber der 24-Jährige hat eine Idee: Er will einen Film machen, über eine Hilfsaktion für Syrien. Von der Abfahrt in Deutschland bis zur Ankunft in Syrien will er die Helfer begleiten.
10 Tage lang taucht er ein in das Leben im Flüchtlingslager, trifft kranke Kinder, verhärmte Mütter, desillusionierte Alte, jugendliche Soldaten. Sie alle warten auf eine Zukunft, die es nicht gibt. Er sieht es sich an, als junger, 24-Jähriger Dokumentarfilmer, als ein Vertreter der Generation Ballerspiel und Komasaufen, dem Syrien im Grunde so egal war wie allen anderen. Vor diesem Film.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 10.03.2016 um 05:30 Uhr auf Einsfestival.