

Die Hoffnung auf eine EU-Mitgliedschaft gibt es in Georgien seit über 30 Jahren. Die Regierung ignoriert diesen Wunsch und scheint die Nähe Putins mehr zu schätzen. Mit dem sogenannten „Agentengesetz“ will sie vorgeblich Transparenz schaffen. Große Teile der georgischen Bevölkerung befürchten stattdessen die Einschränkung von Presse- und Meinungsfreiheit und damit die Demontage der Demokratie nach russischem Vorbild. Militärische Unterstützung aus Westeuropa kam erst zögerlich, als Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff. Heute ist die Lage in der Millionenstadt Charkiw besonders dramatisch. Journalisten riskieren vor Ort ihr Leben, fahren täglich zu Orten von Raketeneinschlägen und dokumentieren die Zerstörung. Wie blicken sie Richtung EU - mit Dankbarkeit oder mit Enttäuschung?
In der Finanzkrise wandelte sich in Griechenland der Blick auf die EU grundlegend. Plötzlich stand Europa nicht mehr für Chancen, sondern für Bevormundung und Demütigung. Die Sparpolitik der Troika traf al
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 04.06.2024 um 23:50 Uhr auf arte.