

Der Glaube hat Thüringen über Jahrhunderte geprägt. Besonders viele Spuren katholischen Lebens gibt es in der Landeshauptstadt. Erfordia turrita, turmreiches Erfurt, wird sie auch genannt. Unter vielen Kirchengebäuden verbergen sich uralte Mauern, in der Schatzkammer des Bistums werden kostbare, sehr alte Figuren gehütet.
Heute sind nur noch sieben Prozent der gut zwei Millionen Thüringer katholisch. Die meisten davon leben im Eichsfeld und in der Rhön. In einer Region, in der es nur noch wenige Christen gibt, muss man die katholischen Vokabeln für die übersetzen, die damit nicht groß geworden sind, sich aber trotzdem für das interessieren, was die katholische Kirche anbietet, sagt der Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke.
So gibt es im Erfurter Dom die Feier der Lebenswende als Alternative zur Jugendweihe. Und nach der traditionellen Heiligen Messe am 24. Dezember bieten die Bischöfe im Erfurter Dom ein Weihnachtslob an, eine Feier, für alle, die nicht katholisch sind, aber Weihnachten trotzdem
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 02.06.2024 um 07:30 Uhr auf MDR.