Der EU-Beitritt Kroatiens im Sommer 2013 hatte nicht den erwünschten, positiven Effekt auf die kriselnde Wirtschaft des Landes. Das lag zum einen daran, dass der Schuldenberg eine Kofinanzierung von EU-geförderten Projekten nicht zuließ und andererseits die Verwaltungsreform immer noch nicht umgesetzt wurde. In- und ausländische Investoren brauchen aber Planungssicherheit, um die seit 2007 einbrechende Wirtschaft zu beleben. Der einzige Wirtschaftszweig mit Zuwachsraten ist der Tourismus, und hier gibt es neue, zukunftsträchtige Ideen: Kroatiens Gastgeber sollen schon in diesem Jahr 365 Tage für ihre Gäste da sein. Das Land will zudem eine Gastronomie-Destination werden. Barbara Mai war in den winterlichen Nationalparks Krka und Plitvicer Seen unterwegs und hat erstaunlich viele Touristen getroffen.
Autor: Barbara Mai\nKontakt: Gerhard Losher\n
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.02.2016 um 17:30 Uhr auf BR.