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Bin ich noch ich?

Der Versuch, nach einer Hirnverletzung sich selbst zu finden
Freitag, 26.02.2016 17:00 Uhr
BR
Freitag
26.02.2016
17:00 Uhr
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Der 28.9.2008 war der Tag, an dem sich das Leben von Nils Kopp von Grund auf änderte. Auf dem Oktoberfest rutschte er auf dem glitschigen Boden der Herrentoilette aus, knallte mit dem Kopf gegen den harten Rand des Pinkelbeckens und war auf der Stelle bewusstlos. Er erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutungen, er schwebte in Lebensgefahr. Es folgten Tage im künstlichen Koma, eine Hirnoperation, mehrere Monate Krankenhausaufenthalt, begleitet von vielen Therapien. Die Hirnblutung betraf das Sprachzentrum.
Nils Kopp ist Fernseh-Journalist, ein Filmemacher, ein Geschichtenerzähler. Nach und nach begann er, seine eigene Unfallgeschichte zu erzählen. Zunächst in Form eines Tagebuchs mit anfangs kaum verständlichen Notizen auf einem Schreibblock, später mit Audioaufnahmen und danach über mehrere Jahre hinweg mit Videoaufnahmen seiner Hobbykamera. Die zentrale Frage, die ihn bewegte, war: Ist er noch der Nils, den er, die Familie, Freunde, die Kollegen kannten?
In der BR-Produktion erzählt der Filmemacher, welche Schwierigkeiten er hatte mit der Sprachtherapie, wie unsicher er war in Bezug auf seine berufliche Zukunft und wie er häufig in Stresssituationen die Kontrolle verlor - und sich selbst fremd war. Wer bin ich jetzt? Habe ich mich grundsätzlich verändert? Habe ich noch denselben Humor wie früher? Immer wieder stellte sich Nils Kopp solche zentralen Fragen nach der eigenen Identität. In der filmischen Aufarbeitung des Geschehenen findet Nils Kopp auch eine Antwort auf die Frage: Bin ich noch ich?

Autor: Nils Kopp\nKontakt: Christof Diehl\n

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 26.02.2016 um 17:00 Uhr auf BR.

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