Der Westen im DDR-Film *** 1961 listet der Direktor des DEFA-Spielfilmstudios in einem Brief an das DDR-Kulturministerium auf, was alles in Potsdam-Babelsberg fehlt, seit die Mauer Ost- und Westdeutschland trennt: Perückenfedern, Nadeln für Maskenbildner, Sprühfarben, Sägeblätter für den Dekorationsbau und vor allem Filmmaterial. - Und daran wird sich auch die nächsten 28 Jahre kaum etwas ändern. Die DEFA, die große DDR-Traumfabrik, trennt keine 1.000 Meter Luftlinie von der Grenze zu Westberlin und doch gibt es für die Kreativen in Babelsberg und Adlershof keinen schwierigeren Job, als diese kapitalistische Welt halbwegs glaubhaft in die DDR-Kinos zu tragen.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 16.02.2016 um 22:05 Uhr auf MDR.
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