Dokumentarfilm von Eva Kopf *** Mohamed Husen wurde in der Kolonie Deutsch-Ostafrika geboren. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat für die Deutschen. Damals war er neun Jahre alt. Nachdem Deutschland den Krieg verloren hatte, wurde ihm für seinen Einsatz kein Sold mehr ausgezahlt. Etwa zehn Jahre nach dem Krieg entschloss er sich nach Deutschland zu reisen und seinen ausstehenden Sold persönlich abzuholen. Der essayistische Dokumentarfilm "Majubs Reise zu den Sternen" erzählt die Geschichte des Afrikaners Mohamed Husen, der in den 1930er Jahren im nationalsozialistischen Deutschland gelebt und in der Filmindustrie als Statist gearbeitet hat.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 14.02.2016 um 09:45 Uhr auf SWR.