

Während der Zeit des Nationalsozialismus war Deutschland eine der größten Walfangnationen der Welt, vor allem auf der Südhalbkugel der Erde. So töteten die deutschen Walfänger in den Jahren von 1936 bis 1939 in der Antarktis mehr als 30.000 Blau- und Finnwale. Von dieser systematischen Jagd haben sich die Bestände bis heute nicht erholt. Damals machte man sich darüber jedoch keine Gedanken. Ein weitgehend vergessenes Kapitel der Geschichte, das die Dokumentation anhand von außergewöhnlichen historischen Filmaufnahmen und Aussagen letzter Zeitzeugen beleuchtet.
Dem nationalsozialistischen Regime ging es darum, die sogenannte Fettlücke zu schließen. Denn Fett war Mangelware in Deutschland. Die heimische Landwirtschaft war nicht im Stande, genug zu produzieren, um die Bevölkerung zu ernähren. Deutschland musste Walfett von norwegischen und britischen Flotten importieren. Eine Abhängigkeit vom Ausland, die durch den sogenannten Vierjahresplan beseitigt werden sollte, der eine autarke Rohstoffverso
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 03.06.2024 um 00:00 Uhr auf ARD alpha.