Auf der Halbinsel Yucatán, im Südosten Mexikos, wo zwei Drittel des Jahres kaum Regen fällt und jeder Tropfen Niederschlag rasch im Kalkstein versickert, wo es keine Flüsse und kaum Seen gibt, entwickelten die Maya in 3000 Jahren eine Hochkultur. "D`zonot" - die heiligen Quellen - nannten die Maya die unzähligen kleinen Wasserlöcher im Trockenwald Yucatáns, die ihr Überleben in Dürrezeiten sicherten. Die Cenoten, wie diese Quellen heute genannt werden, spielten eine zentrale Rolle in ihrer Mythologie. Unter ihrer Oberfläche lag der Zugang zur Unterwelt, dem lichtlosen Urmeer im Jenseits, welches Götter, Ahnen und Tiere beherbergt.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 13.12.2015 um 09:00 Uhr auf Phoenix.
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