DDR im Ausverkauf *** In der zweiten Lebenshälfte der DDR geht es neben der Beschaffung von Technologie, Know-how und der Erschließung neuer Märkte immer mehr darum, die angeschlagene Wirtschafts- und Versorgungslage zu verbessern und im Land Kaufkraft abzuschöpfen. Die Außenhändler werden nun endgültig zu Managern, die Waren einkaufen und verkaufen, oft ohne, dass diese Warenströme die DDR auch nur berühren. Sie bewegen sich auf den Weltmärkten, um die schlechten Bilanzen der Planwirtschaft auszugleichen und erzielen dabei Milliardengewinne, die das kleine Land einige Jahre länger am Leben halten.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 08.12.2015 um 22:05 Uhr auf MDR.