"Rheinländer" - diese Bezeichnung wird so selbstverständlich benutzt wie man von einem Bayern oder einem Sachsen spricht, obwohl das Rheinland nicht fest definiert ist. Den Grund lieferten ausgerechnet die Preußen, denn sie errichteten 1822 ihre "Rheinprovinz". Doch die Rheinländer waren widerspenstig. Sie glaubten katholisch und nicht protestantisch, feierten lieber als zu marschieren und bewahrten sich ihren republikanischen Geist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die preußische Rheinprovinz geteilt. Der nördliche Teil wurde dem neuen Land Nordrhein-Westfalen zugeschlagen, der südliche dem neuen Bundesland Rheinland-Pfalz.
Textquelle: Presseportal
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 25.10.2015 um 17:15 Uhr auf SWR.