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Wenig Wasser, viel Müll - Spree in Not

Film von Martina Hiller von Geartingen
Samstag, 29.08.2026 18:30 Uhr
tagesschau24
Samstag
29.08.2026
18:30 Uhr
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Bildquelle: rbb
Bildquelle: rbb

rbb24 Reportage Deutschland 2026 +++ 400 Tonnen Müll holen die Berliner Behörden jedes Jahr aus der Spree. Besonders in den Sommermonaten treibt tonnenweise Unrat durch den Fluss: Plastikverpackungen, Zigarettenfilter, Glasflaschen, Kleidung, Metallteile, E-Roller.
Doch der sichtbare Müll ist nur ein Teil des Problems. Die Spree ist auch unsichtbar belastet: Ölreste, Fäkalien und Medikamentenrückstände gelangen bei Starkregen regelmäßig in den Fluss.
Hinzu kommt eine steigende Sulfatbelastung. Die Stoffe stammen aus dem Braunkohletagebau in der Lausitz und gelangen über die Zuflüsse bis nach Berlin. Unter Druck steht der Fluss außerdem durch den zunehmenden Schiffsverkehr.

Kann Berlin seine Spree noch retten, oder erlebt die Hauptstadt das schleichende Sterben ihres Flusses? Die Reportage folgt Menschen, die sich für die Zukunft der Spree einsetzen. Dabei beleuchtet sie die Ursachen der Verschmutzung, die fortschreitende Austrocknung und die vielfältigen Belastungen, denen der Fluss ausgesetzt ist.

Film von Martina Hiller von Gaertringen | Erstsendung: 18.08.2026 (rbb)

Textquelle: ARD Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 29.08.2026 um 18:30 Uhr auf tagesschau24.